Was ist ein Gutmensch?

Die Menschheit ist das Gut der Erde – und da fängt die Negativität schon an.    Sind wir wirklich gut zur Mutter Natur oder zerstören wir unseren Planeten permanent. Wie gehen Menschen  miteinander um? Gibt es gute und schlechte Menschen?

Sonja Schrapp – „gezielt improvisiert“   (www.sonjaschrapp.de) postete neulich die Frage:

„GUTMENSCH – ein Schimpfwort?“ 

Das war der letzte Anstoß diesen Blog endlich in die Tat umzusetzen. Schon lange stört es mich, dass dieses Wort nur negativ besetzt ist.

Gutmensch – ein guter Mensch – Mensch, das hat du gut gemacht – das Gut Mensch – Menschengut

Gutmensch – klingt für mich eigentlich mehr positiv…

Möchte ich ein „Gutmensch“ sein?

Ja, da bin ich mir sicher. Ich möchte ein guter Mensch sein, aber nicht nach der Beschreibung in Wikipedia:

https://de.wikipedia.orgwiki/Gutmensch

Gutmensch ist eine Bezeichnung, die häufig als ironisch, sarkastisch, gehässig oder verachtend gemeinte Verunglimpfung von Einzelpersonen, Gruppen oder Milieus („Gutmenschentum“) genutzt wird. Diesen wird aus Sicht der Wortverwender ein übertriebener, nach äußerer Anerkennung heischender Wunsch des „Gut-sein“-Wollens in Verbindung mit einem moralisierenden und missionierenden Verhalten und einer dogmatischen, absoluten, andere Ansichten nicht zulassenden Vorstellung des Guten unterstellt. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwende

Harte Worte!

Missionarisch – möchte ich nicht wirken, allerdings mag ich auch nicht schweigen!

Unsere Welt hat sich geändert. Große politische Anführer mit ihren Ansichten tragen zur egoistischen Denkweise bei. Ein gutes Beispiel war die Wahlkampfkampagne von Donald Trump.   „America first“  und jetzt handelt er dementsprechend.

Deutschland´s Wirtschaft  profitiert zum großen Teil vom Mittelstand und Ehrenamt. Unsere Führungsspitze sprach zum Anfang der Flüchtlingswelle:  „Wir schaffen das!“ Ehrenamtliche wurden gelobt. Ohne diese „Gutmenschen“ hätte  Deutschland die bisherige Integration wahrscheinlich bis zum heutigen Tage nicht entsprechend geschafft.

Jedoch, wie viele freiwillige unentgeltliche Helfer in Vereinen, Gruppen unterschiedlichster Themengebiete oder für andere Institutionen gibt es noch? Die Anzahl ist rückläufig.  Ohne Ehrenamt und ohne Verpflichtung lebt es sich einfacher und bequemer. Wenige möchte Verantwortung übernehmen. Work-Life-Balance steht im Vordergrund!

Und für das bessere Gewissen ist es einfacher Menschen einen Stempel in Form eines Schimpfwortes aufzudrücken. Das Wort „Gutmensch“, also ein guter Mensch, ins Negative zu ziehen. Schließlich fühlt sich derjenige, der selber  Zurückhaltung in der Freiwilligenarbeit übt – besser – oder?

Hupps, jetzt ist es mit mir durchgegangen! Muss ich mich dafür entschuldigen? Nein ich denke nicht! Die Gedanken sind frei!

Einige denken, ein Gutmensch ist dumm und blöd. andere begrüßen, dass es freiwillige Menschen gibt, die der Allgemeinheit etwas Gutes geben möchten. Vielleicht bist Du wohlmöglich selber irgendwo tätig? nur durch viele `“Gutmenschen“ wird unsere Gemeinschaft lebens- und liebenswerter!

Sonja´s Idee – hat mich inspiriert, wie ich einen Gutmenschen auf die Leinwand malen könnte.

„Ein Mensch mit einem riesigen Herzen, mit einem riesigen Gehirn und unter den geöffneten Armen viele glückliche und dankbare Menschen. Dieser Gutmensch hat Freunde, Familie und ist neugierig und zufrieden. Er hat alles was er braucht um Geben zu können. Ist furchtlos und vertrauensvoll, gebildet und klug!“

„Vielen Dank“ an diejenigen, die ihre „Gutmenschlichkeit“ in die Tat umsetzen!

Seid stolz drauf!

3 X farbige und freudige Grüße

Iris

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