Indiaka – Challenge für Kids

Der Lockdown zieht sich doch länger hin wie ursprünglich gedacht.

Unsere Kinder haben massive Einschränkungen in ihrem normalen Schulalltag.

Onlineunterricht; Verbote, sich mit mehreren Freunden gleichzeitig zu treffen und fehlendes Freizeitangebot durch Sportvereine…etc.

Das alles und mehr verhindert den gesunden Bewegungsdrang der jungen Generation.

Dabei ist Bewegung immens wichtig für ein normales Wachstum und für die mentale Zufriedenheit.

Mein Mann und ich haben uns Gedanken gemacht, wie wir unseren Beitrag, zur kleinen positiven Veränderung und für ein soziales Miteinander, dazu steuern können.

Wir starten heute eine Challenge für Schulkinder, als eine freudige Abwechslung in ihrem Homeschooling-Alltag.

Wir verschenken 10.000 Kinderwurfspiele „Indiaka“ zur Auflockerung zwischen der PC-und Schreibtischarbeit und vielleicht als Wettbewerb mit den anderen Schulkameraden/innen, die ebenso alleine zuhause sitzen:

„Wer schafft das Federspiel länger in deR Luft zu behalten“.

Interessierte Schulen können sich bei uns melden. Wir verschicken, bei Übernahme der Portokosten von 7,90 Euro pro Karton, je 100 Kinderwurfspiele. Lehrer/innen dürfen die Indiakas an ihre Schüler/innen verteilen.

Wer mag darf auch gerne meine Fabel „Die vier Federn“ vorlesen oder mitverteilen.

Das Wurfspiel kann in der Wohnung als Ballersatz mit Händen und Füßen gespielt werden.

Da die Stückzahl begrenzt ist, geht die Versendung nach dem Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“.

Wir freuen uns, wenn wir als Dankeschön, Bilder mit einer kurzen Nachricht und der Anzahl der Würfe zurückerhalten. Fotos dürfen auch gerne direkt auf unsere Facebookseite https://www.facebook.com/Indiaka-Challenge-106025624807589 geladen werden.

Lasst uns eine gemeinschaftliche Challenge beginnen……

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Die vier Federn

Die vier Federn spielten wie so oft im Winde. Sie flogen hoch und langsam schaukelnd wieder herunter. Hin und her schwankten sie mit dem seichten Luftzug. Zauberhaft sahen sie aus, so weiß und rein, flauschig und leicht.
Das Leben war herrlich. Alles war leicht, lebenslustig und so selbstverständlich.
Jede Feder hatte etwas Besonderes und sah etwas anders aus. Die eine war etwas länger geraten, dafür ging die andere in die Breite, die Dritte war immer zerzaust und die Letzte im Quartett hatte ein besonderes, helleres Farbspiel. Jede auf ihre Art war wunderschön und zusammen waren sie ein tolles Team.
Die vier Federn hatten nie das Gefühl, dass sich das Leben für sie ändern könne. Nein, sie waren die allerbesten Freunde und tanzten gemeinsam ihre Lufttänze – für immer. So dachten Sie.
Keine der vier Federn konnte sich nur im geringstem vorstellen, dass ein unerwartetes Ereignis kommen und ihr Leben so komplett verändern könnte.
Doch genau dieses Unvorstellbare wurde Wirklichkeit.  Sie wurden in ihren schönsten Gleitflügen gestoppt und gefangen genommen. Starr und durch Seidenpapier voneinander getrennt wurden sie in eine Schachtel gelegt.
Da harrten sie nun aus. Die Tage und Wochen vergingen und nichts passierte.
Jede Feder war für sich in Gedanken versunken und versuchte eine Erklärung zu finden.
Eine Feder hatte große Angst und rührte sich nicht einen Millimeter.
Die andere schimpfte leise vor sich hin und fand, dass sie ihres Grundbedürfnisses, der Bewegungsfreiheit, beraubt wurde.
Der Dritten war es ziemlich egal, sie nahm alles hin, wie es kam. „Dann schlafe und entspanne ich“, war ihr Gedanke.
Die vierte der Federn jedoch, war sehr gespannt auf das was kommen würde, denn sie konnte sich nicht vorstellen, dass sie für immer in diese Box eingesperrt sein würde. Sie glaubte fest an das Gute und platzte fast vor Neugier.
Allen Vieren war eines gemeinsam, sie waren erfüllt von der gemeinsamen Sehnsucht nach den anderen drei Freunden.
Die Zeit verging nur sehr langsam, sie konnten nichts gegen ihre aufkommende Langeweile machen, sie blieben in dem Karton, einsam und getrennt aufbewahrt.
Doch eines Tages öffnete sich der Deckel und die erste der vier Federn wurde aus ihrer unglücklichen Lage befreit.
Eine fremde Frau nahm sie, betrachtete sie von allen Seiten, kämmte und stutzte sie, bis sie eine perfekte Feder wurde. Wie gemalt in einem Bilderbuch. Ebenso machte die Dame es mit den anderen drei Federn. Danach sahen sie alle vier gleich aus.
Die Freunde freuten sich riesig über das ersehnte Zusammenkommen. Sie bestaunten sich gegenseitig und betrachteten sich von allen Seiten. Sie fanden sich sehr schön!
Doch schnell kam das „ große Ooh“. Sie stellten fest, dass sie alle exakt gleich aussahen und fragen sich: „Was macht mich denn jetzt aus? Wo ist meine einzigartige Besonderheit geblieben?“.
Unser unterschiedliches Aussehen und unser Anderssein, hat uns doch erst interessant gemacht.
Als ob sie gehört wurden, ging die Reise für sie weiter. Wollten sie das denn oder lieber doch nicht? Egal was für eine Meinung sie hatten, sie wurden nicht gefragt.
Plötzlich wurden zwei Federn in rote Farbe und die anderen beiden in grüne Farbe getaucht. Anschließend wurden sie zum Trocknen aufgehängt und nach einigen Stunden bekamen sie einen besonderen, wunderschönen Glanz.
Sie hörten eine Stimme flüstern:
„Rot für die Liebe und Grün für die Hoffnung!“
Oh, diese Vorstellung gefiel ihnen doch sehr gut.
Was dann geschah, konnten sie sich nicht erklären. Schwupp die wupp waren sie, auf eine besondere, feste, nie erlebte und gefühlte Art und Weise, miteinander verbunden.
Sie hörten Kinderlachen und fühlten, einen kleinen zackigen Stoß und schon ging es ab in die Lüfte.
Sie waren frei! FREIIIIIIII!  Sie flogen wieder! Oh, wie war das schön! Oh, wie hatten sie das vermisst.
Eine gemeinsame Flugformation. Nicht wie früher, jeder für sich, gemeinsam im Takt. Doch auch diese Art macht ihnen zum Glück riesigen Spaß.
Ihre gemeinschaftliche Freiheit fühlte sich für alle vier Federn sehr gut an.
Sie flogen und tanzten. Immer wieder ging es aufs Neue hoch in die Luft und herab. Sie fühlten sich gemeinsam stark, unbesiegbar und strotzten vor Kraft.
Wenig später entdecken sie, dass sie nicht alleine waren, denn um sie herum flogen noch viele andere rote und grüne Federn und glückliche, quietschende Kinderstimmen waren überall zu hören. Besonders oft  hörten sie einen Namen: „Indiaka“! Die Kinder zählten: „Eins… Zwei…Drei….Vier…“ und riefen „wer schafft mehr?“.

 

Wie viele Male kannst du dein Indiaka in die Luft werfen und wieder hochpritschen?

Schaffst du es gemeinsam mit Freunden, Geschwistern oder Eltern?

Mit einem oder mehreren Indiakas gleichzeitig?

Denkt immer daran!

Gemeinsam seid ihr stark und könnt die Freude viel intensiver genießen.

Schicke uns ein Foto von deiner Indiaka-Challenge! Wir sind gespannt und warten.

 

Viel Spaß und Freude

wünschen euch Ralf und Iris Bittner

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